Nachruf
Egon Kirchrath
Am 29.07.2010 ist der ehemalige Kreisvorsitzende des Handballkreises Köln und Ehrenvorsitzende des Turnerkreis Nippes nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben.
Egon spielte als 16-Jähriger für den CSV Marathon Krefeld Handball, bevor er sich im Jahre 1953 bis heute dem Turnerkreis Nippes anschloss. Im Turnerkreis Nippes war er zuerst Kassenwart und stellv. Vorsitzender, bevor er im Jahre 1969 1. Vorsitzender des Vereins wurde uns dieses Amt bis zum Jahr 1995 ausübte. Anschließend wurde Egon für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Von 1964 bis 1999 war Egon als Schiedsrichter bis hin zum Westdeutschen Handballverband im Einsatz. Sein sportliches Wissen und Können schlagen sich in vielen ehrenamtliche Tätigkeiten im Handballkreis Köln nieder.
So war er Kassenprüfer, Vorsitzender im SR-Ausschuss, Beisitzer im Rechtsausschuss, Schiedsrichterlehrwart, von 1983 bis 1987 Schiedsrichterwart und von 1994 bis 2000 Vorsitzender des Kreises.
Als Zeitnehmer/Sekretär war er bei vielen BL-Spielen von TSV Bayer Dormagen, SG Olympia Longerich, Brühler TV (Frauen) und TSV Bayer Leverkusen (Frauen) im Einsatz. Höhepunkt war sicherdas Endspiel um die EM der Frauen zwischen Dänemark – Russland 1994 in Bonn. Zudem war Egon Schiedsrichterbeobachter im Handballkreis Köln, HV Mittelrhein und dem Westdeutschen Handballverband.
Wenn man wie Egon, so lange im Handballsport tätig war, so erhält man auch viele Auszeichnungen für die „Verdienste um den Handballsport“. Die Goldene Nadel wurden ihm vom Turnerkreis Nippes bis hin zum Westdeutschen Handballverband verliehen. Von der Stadt Köln wurde er mit der Ehren-Urkunde ausgezeichnet.
Alle die Egon kannten, wissen, dass er nur für den Handballsport gelebt hat. Bis zuletzt war er noch jedes Wochenende mit großer Leidenschaft am Kampfgericht im Einsatz.
Abpfiff
Das höchste Kampfgericht hat die Partie beendet.
So steht es auf der Todesanzeige der Familie Kirchrath.
Der Handballkreis bedankt sich bei Egon für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Mitarbeit. Wir alle werden den „großen Zampano“ vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl über den Verlust eines liebenswerten Menschen gehört seiner Frau Helga und der Familie.
Günter Knickmann
Vorsitzender
